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Herzlich Willkommen!
Zukunft der Herdecker Schulen
Der SPD – Ortsverein Westende lädt ein zu einer Informationsveranstaltung zur Zukunftder Herdecker Schulen am Mittwoch, den 09.05.12 um 19.30 Uhr im Restaurant Kronenstuben, Kirchender Dorfweg 86.
Wo wird mein Kind zukünftig zur Schule gehen? Welche weiterführende Schule kann es besuchen? Nach welchem pädagogischen Konzept wird es unterrichtet? Müssen demnächst schon I-Männchen mit dem Bus fahren?
Diese und andere Fragen stellen sich Eltern, nachdem der Rat der Stadt Herdecke einstimmig beschlossen hat, an einem Modellversuch des Landes teilzunehmen. Basisschule dieser Modellschule, die die Jahrgänge 1 bis 10 umfasst, soll die Grundschule im Dorf sein. Damit verbunden ist der Umzug der Schule in das Schulzentrum. Der SPD Ortsverein Westende wird versuchen, Antworten zu geben auf die Fragen der Eltern und BürgerInnen zur Schulentwicklung in Herdecke. Insbesondere sollen die Auswirkungen auf den Stadtteil Kirchende / Westende beleuchtet werden.
Über pädagogische Visionen der Modellschule wird Petra Kemp, Leiterin der Grundschule im Dorf, berichten.
Den derzeitigen Stand der Verwaltungsplanungen wird Dieter Joachimi, Beigeordneter der Stadt Herdecke und Dezernent für Schulen, erläutern.
Beide stehen im Anschluss für Fragen zur Verfügung.
Trauer um Dieter Weber

Dieter Weber
Über viele Jahrzehnte hat er die Kommunalpolitik in Herdecke an führender Stelle geprägt. Mit tiefer Trauer nehmen wir Abschied von einem überzeugten Sozialdemokraten, der sich dank seines freundlichen und offenen Wesens viele Sympathien in der Bevölkerung erwarb, auch über Parteigrenzen hinaus.
Trotz einer schweren Krankheit, die er vor Jahren mit viel Energie und Lebensmut überwand, erfüllte er seine Pflichten als stellvertretender Bürgermeister und Vorsitzender des GVS mit beispielhaftem Engagement zum Wohle der Herdecker Bürger. Wegen dieser unermüdlichen Einsatzbereitschaft wird sein Name künftig in einer Reihe mit denen seiner Parteifreunde Otto Hellmuth, Karl Rasche und Hugo Knauer stehen.
Wir werden Dieter Weber künftig sehr vermissen. Mit der Trauer über seinen Tod verbinden wir aber vor allem den Dank, dass er sich über so viele Jahre mit all seiner Kraft für das Wohl der Stadt eingesetzt hat und uns stets ein besonnener Ratgeber und liebenswerter Freund war. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.
Uli Schwellenberg
Für den SPD-Stadtverband
Nadja Büteführ
Für die SPD-Fraktion
Karel Goth
Für den Ortsverein Herdecke-Ost
Wir werden Dieter am Samstag, 5. Mai 2012, 11.00 Uhr, auf seinem letzten Weg in Herdecke auf dem Waldfriedhof Buchenstraße begleiten.
Herdecker SPD-Fraktion bestätigt Spitzentrio
In der letzten Fraktionssitzung der SPD Herdecke stand turnusgemäß nach der ersten Hälfte der Legislaturperiode auch die Neuwahl des Fraktionsvorstandes auf der Tagesordnung. Einstimmig wiedergewählt wurden Dr. Nadja Büteführ als erste Fraktionsvorsitzende, Karin Striepen als zweite Vorsitzende und Kim Quermann als Geschäftsführerin.Neuwahlen der SPD Ostende
Neben der Planung des bevorstehenden kurzen aber intensiven Landtagswahlkampfes standen bei der SPD Ostende am Mittwoch, 28.03., Vorstandswahlen an.Ulrich Schwellenberg, Vorsitzender der SPD Herdecke, gab einen Rückblick auf die Arbeit im vergangenen Jahr, wie das erfolgreiche Einbringen der SPD in die Schulentwicklung, sowie über die jüngste Klausurtagung zur Ausrichtung und Positionierung der SPD in Herdecke.
Nach dem Rücktritt des ehemaligen ersten Vorsitzenden Dirk Schröer wurde Dr. Horst Hoffmann mit großer Mehrheit zum neuen Vorsitzenden der Ostender Genossen gewählt. Seine Stellvertreter wurden einstimmig Jürgen Sellmann, der in seinem Amt bestätigt wurde, sowie neu im Vorstand Christoph Wortmann, der eine Verjüngung des Vorstands einleitet.
Ebenfalls einstimmig bestätigt wurden der Kassierer Sascha Schacht sowie Gordon Heinemann als Schriftführer.
Lothar Melihen, Werner Möller und Wolfgang Schmiedel gehören nun dem Vorstand als Beisitzer an.
Haushaltsrede 2012 von Nadja Büteführ
Die SPD hat auch in diesem Jahr wieder viele Kritikpunkte am vorgelegten Haushaltsplanfür 2012 und am Haushaltssicherungskonzept (kurz: HSK) bis 2021. Dies sind aber mehrheitlich keine Kritikpunkte, die wir durch unser Handeln vor Ort
beeinflussen könnten. Die SPD sieht weder die Möglichkeit, zusätzliche Ausgaben in großem Umfang zu tätigen, noch sehen wir nennenswerte
Einnahmepotenziale oder Einsparmöglichkeiten. Wir werden dem vorgelegten Haushalt 2012 und dem HSK daher zustimmen.
Jahreshauptversammlung der SPD Westende
Zwar war mit Christel Humme eine Vertreterin der Bundespolitik zu Gast, doch bestimmte natürlich auch die Nachricht der vorgezogenen Landtagswahl die Jahreshauptversammlung der SPD Westende. So erhofft sich der Ortsverein eine stabile Mehrheit von Rot/Grün und eine verlässliche Politik im Land. Christel Humme machte deutlich, dass Wahlen in NRW immer auch Auswirkungen auf den Bund haben. Sie stellte fest, dass die SPD für eine Regierungsübernahme in Berlin gut gerüstet sei und – anders als 1998 – vorbereitet sei, Parteitagsbeschlüsse auch in Regierungshandeln umzusetzen.Die Jahreshauptversammlung bestätigte Vorsitzende Karin Striepen sowie ihre bisherige Stellvertreterin Kim Quermann jeweils einstimmig in ihren Ämtern. Der bisherige stellvertretende Vorsitzende Peter Schlusnus machte den Weg frei für eine weitere Verjüngung der Vorstandsspitze. Seine Funktion übernimmt nun Jan Schaberick. Wiedergewählt wurde Michaela vom Wege (Kassiererin), die von Manfred Pfingsten als Stellvertreter unterstützt wird. Auch Dieter Woschée gab sein Amt als Schriftführer in jüngere Hände. Die Schriftführung obliegt nun Ulrike Marschall-Fähser vertreten von Malte Dürr. Um möglichst allen Interessierten die Mitarbeit im Vorstand zu ermöglichen, erhöhte die Versammlung die Anzahl der Beisitzer von sieben auf zehn. Peter Schlusnus und Dieter Woschée werden dem Vorstand nun als Beisitzer angehören. Carsten Adametz, Andreas Haase, Martina Riezler, Gerd Tebben und Dietmar Vogel wurden als Beisitzer wiedergewählt. Neu in der Riege der Beisitzer sind Gundula Conjaerts, Uwe Schledorn und Stefan Sonnenberg.
Jahreshauptversammlung des Ortsvereins Westende mit Christel Humme
Gast der diesjährigen Jahreshauptversammlung des SPD – Ortsvereins Westende wird die SPD-Bundestagsabgeordnete Christel Humme sein. Sie referiert über aktuelle Themen der Bundespolitik.Auf der Tagesordnung stehen außerdem die Rechenschaftsberichte des Vorstands und der Arbeitsgemeinschaften. Im Anschluss sind sowohl der Vorstand als auch die Delegierten zum Stadtverband und zum Unterbezirksparteitag zu wählen.
Neben den Westender SPD-Mitgliedern sind natürlich auch interessierte BürgerInnen herzlich eingeladen. Die Jahreshauptversammlung findet statt am Donnerstag, den 15. März 2012 um 19.30 Uhr.
Verwaltung brüskiert politische Parteien
Mit Verwunderung hat die SPD Herdecke zur Kenntnis genommen, dass beim städtischen Neubürgerempfang, der ein Vorschlag der SPD-Fraktion ist, ganz bewusst die politische Parteien außen vor gelassen wurden, weil man nicht wollte, „dass diese Veranstaltung zu Wahlkampfzwecken missbraucht wird“. Man fragt sich, welche Einstellung der Verwaltung der Politik gegenüber kommt hier zum Ausdruck? Sind nicht die politischen Parteien maßgeblich an der Gestaltung unseres (städti-schen) Gemeinwesen beteiligt? Traut die Verwaltung der Politik nicht mehr zu, als nur Wahlkampf zu betreiben? Offensichtlich scheinen die politischen Parteien dem Rathaus eher lästig zu sein. Wie Schmuddelkinder lässt man sie lieber draußen.In einer Zeit, in der Politikverdrossenheit allseits beklagt wird, trifft eine solche Aussage auf völliges Unverständnis der Betroffenen, die sich ehrenamtlich engagieren und viel Zeit opfern für das Gemeinwohl. Oder ist man sich im Rathaus nicht darüber im Klaren, dass das Grundgesetz den Parteien aufträgt, an der politischen Willensbildung des Volkes mitzuwirken? Ganz nebenbei hätten sich vielleicht auch etliche Neu-Bürger gerne ein Bild über die politische Landschaft in Herdecke gemacht und Ansprechpartner der Parteien kennen gelernt.
SPD Westende zieht Zwischenbilanz der Ratsperiode
Auf großes Interesse stieß die Zwischenbilanz der laufenden Ratsperiode, die der SPD-Ortsverein Westende jetzt vorlegte. Lebhaft diskutiert wurden die Vergleiche der Wahlkampfbroschüren mit der realen Politik, die von Vorstandsmitgliedern vorgetragen wurden. Auf viel „Wahlkampflyrik“ sei er im Programm der FDP gestoßen, so Dietmar Vogel, habe aber bislang keine konkreten Umsetzungsansätze erkannt.Den angekündigten „klaren und offenen Dialog“ mit den BürgerInnen vermisste auch Peter Schlusnus. Viele CDU-Wahlversprechen, wie den Ausbau der Kulturangebote für Ältere, sah er durch die von Jamaika deutlich verkleinerte Seniorenbegegnungsstätte gar konterkariert. Auch das Versprechen, die Vorzüge der Flusslandschaft zu schützen und nutzen, werde durch die geplante Westfalia-Bebauung nicht gehalten.
Ähnlich verfehlt sah Karin Striepen das Ziel der Grünen, die „Stadt an den Fluss zu holen, ohne die Auen zu belasten“. Statt sich für versprochene ambulante Alternativen zur Heimunterbringung einzusetzen, haben die Grünen den Kräling-Plänen zum Bau eines Pflegeheimes zugestimmt.
„Wir werden den nächsten Haushalt deshalb in einer öffentlichen Veranstaltung vorstellen und mit den Herdecker BürgerInnen diskutieren“, so noch die Grünen in ihrem Wahlprogramm. Stattdessen erfolgten die Haushaltsbeschlüsse zur Aufgabe von Schule und Jugendzentrum ohne Diskussion mit den Betroffenen.
Dass dies ein gravierender Fehler war, gab Klaus Faeskorn (FDP), klar zu. Doch eine Antwort darauf, wie es nun mit der Jugendarbeit weiter gehen solle, blieb er schuldig.
Auch die Wahlkampfversprechen von Katja Strauss-Köster wurden kritisch betrachtet. Z.B. heißt es in ihrem Programm „Bürgerbeteiligung wird in Herdecke groß geschrieben! Ich möchte die Bürgerinnen und Bürger Herdeckes aktiv in meine Arbeit für unsere Stadt einbeziehen.“ Die aktive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger jedoch scheint der Bürgermeisterin eher ein hinderlicher Dorn im Auge. Seitdem Strauss-Köster Bürgermeisterin ist, wurden zwei neue Bürgerinitiativen („Rettet das MiTTendriN“ und „Aktion Westfalia“) gegründet, mit welchen sich die Stadtverwaltung erst nach erheblichem Drängen und immer größer werdendem Druck zu Gesprächen bereit erklärte.
Die Aufgabe der Opposition legte Fraktionsvorsitzende Nadja Büteführ dar: sie muss kontrollieren, und – wo es nötig ist, kritisieren, klare Kante zeigen, Alternativen aufzeigen, Einigkeit demonstrieren und als klar definierbare und erkennbare Alternative in die nächste Wahl gehen. Dazu muss die Herdecker SPD nah am Bürger bleiben, Präsenz zeigen, die Öffentlichkeit in Form von Bürgerversammlungen beteiligen und einbeziehen, sozialdemokratische Werte pflegen, aber auch den Finger in die Wunde legen.
SPD erteilt Quartier Ruhraue klare Absage
(Von Klaus Görzel / WR) Der SPD-Stadtverband hat sich in einer nichtöffentlichen Sitzung entschieden gegen das von Investor Rudolf Kräling geplante „Quartier Ruhraue“ ausgesprochen. 90 Prozent der Delegierten lehnten den städtebaulichen Vertrag und den Bebauungsplan ab, über den der Rat in der nächsten Woche abstimmen soll. Zehn Prozent befürworteten das Konzept von Stadt und Investor. Enthaltungen gab es nicht, so der Stadtverbandsvorsitzende Ulrich Schwellenberg.„Das war alles sehr eindeutig“, sagt Schwellenberg über den Abschluss einer monatelangen Meinungsbildung in der Partei. Vor wenigen Tagen erst hätten die Politiker das dicke Vorlagenpaket der Verwaltung in die Hand bekommen - und zumindest bei der SPD erkennen können, dass wichtige Änderungsvorschläge keinen Eingang gefunden hätten. Daher die Ablehnung.
Anregungen wurden nicht aufgenommen
Schon im Spätsommer letzten Jahres hatte die SPD deutlich gemacht, dass sie sich breitere Zugänge zur Ruhr wünscht. Im Frühjahr dann wurden die Forderungen noch einmal gebündelt: Weiter weg von der Ruhr sollte das „Quartier Ruhraue“ mit seinen Geschäften, Dienstleistern und Wohnungen rücken. Nur drei und nicht die vom Investor gewünschten vier Stockwerke dürfe es aufragen. Alles nicht umgesetzt. Enttäuscht waren die Sozialdemokraten auch von den Geschäften, die sich mittlerweile als Mieter abzeichnen. Hier habe der Investor anfangs ein deutlich gehobeneres Niveau angekündigt.
Diskussion blieb intern
Früh auch hatte sich abgezeichnet, dass die SPD Probleme mit einem Pflegeheim auf dem Westfalia-Gelände haben würde. Anders hätte es ausgesehen, wäre der Investor bei der ursprünglich angekündigten „Seniorenresidenz“ geblieben, so Schwellenberg. Mit diesem Beschluss entzieht die SPD aber auch dem GVS die Unterstützung. Der Gemeinnützige Verein für Sozialeinrichtungen in Herdecke hat erklärt, er würde gerne ein Pflegeheim auf der Westfalia-Fläche betreiben, müsse aber nur noch die eigene Finanzkraft klären. Noch ist diese Prüfung zu keinem abschließenden Ergebnis gekommen.
Eine große Rolle für die SPD spielt auch die Qualität der Arbeitsplätze. Zu wenig Dienstleister mit vollen Stellen seien am Ende übrig geblieben, so Ulrich Schwellenberg. Zu erwarten seien zu einem Großteil Arbeitsverhältnisse, die eine Familie nicht ernähren könnten.
Anders als die letzte Stadtverbandssitzung im Frühjahr zum gleichen Thema war die Sitzung am Dienstag nichtöffentlich. Schwellenbergs Begründung: „Es gibt Dinge, da muss man sich als Partei mal aussprechen können.“
KOMMENTAR
Überraschend klare Ablehnung
Klaus Görzel
Es überrascht nicht, dass die SPD dem Kräling-Projekt nun doch eine Absage erteilt. Überraschend ist aber die Klarheit, mit der diese Absage erfolgt: Neun von zehn Stimmen im Stadtverband wollen lieber kein „Quartier Ruhraue“ als dieses.
Die Gründe für die Ablehnung sind sicher nicht vorgeschoben. Man kann breitere Durchgänge zur Ruhr fordern, höchstens drei statt vier Stockwerke ebenso und auf einer echten „Seniorenresidenz“ beharren. Aber sind diese Gründe auch ausreichend für ein Nein in der Gesamtbetrachtung?
Der SPD ist nicht vorzuwerfen, dass sie zu früheren Zeiten ein Einkaufszentrum in viel gigantischerem Maße mit getragen hat. Es ist nur festzustellen, dass sie sich von diesen Plänen völlig frei gemacht hat.
Westfalia: Sommerpause für Aktualisierung des BBE-Gutachtens nutzen
In einem Brief an die Bürgermeisterin vom 06.07.2011 weist die „Aktion Westfalia“ in den Augen der Herdecker SPD zu Recht auf die seit Eröffnung des Mühlencenters im März veränderte Situation des Einzelhandels und der Käuferströme in Herdecke hin. „Die aktuelle Einkaufssituation und Anbieterstruktur ist im Einzelhandelsgutachten vom März 2011, das Verwaltung und Politik als Entscheidungsgrundlage dienen soll, gar nicht berücksichtigt“, bestätigt Nadja Büteführ, Fraktionsvorsitzende der SPD. Da die Entscheidung über den Bebauungsplan „Westfalia, Teil II“ nunmehr auf den Herbst verschoben ist, schließt sich die Herdecker SPD der Forderung an, dass die Bürgermeisterin veranlassen sollte, das Einzelhandelsgutachten der Firma BBE in den nächsten Wochen nachzubessern und damit zu aktualisieren.Antworten auf z. B. folgende Fragen können in den Augen der SPD wichtige Erkenntnisse liefern: Haben sich die wirtschaftlichen Erwartungen der Mieter im Mühlencenter erfüllt? Und halten die Herdeckerinnen und Herdecker das aktuelle Lebensmittelangebot von Kaufpark, Lidl, Netto, Aldi, REWE in Ende etc. nun für ausreichend, oder wünschen sie sich eine weitere Ergänzung? Haben die Geschäfte in der Innenstadt in den letzten Monaten vom neuen Mühlencenter profitieren können?
„Egal wie diese Antworten ausfallen werden, eine aktuelle Analyse ist jedenfalls ein unverzichtbarer Baustein für eine fundierte Entscheidung über ein so wichtiges Projekt in Herdecke“, so Nadja Büteführ.
SPD- Fraktion begrüßt Neukonzeption der offenen Kinder- und Jugendarbeit
Der Arbeitskreis Jugend der SPD-Fraktion hat sich in seiner letzten Sitzung mit der Neukonzeption der offenen Kinder- und Jugendarbeit der Stadt Herdecke befasst. Grundlage der Diskussion war das Eckpunkte-Papier der Verwaltung, das bereits im Unterausschuss des Jugendhilfeausschusses und beim runden Tisch vorgestellt wurde.„Wir sehen in diesen konzeptionellen Überlegungen einen klaren Erfolg der Proteste von Bürgerinitiative, SPD-Fraktion sowie der vielen engagierten BürgerInnen gegen die Schließung des HoT MiTTendriN.“ so Karin Striepen, Mitglied der Arbeitsgruppe.
Das Konzept sieht die Aufrechterhaltung der offenen Kinderarbeit an zwei Standorten vor, am künftigen neuen Gebäude der Grundschule Im Dorf sowie im HoT Fachwerk Life. Die SPD-Arbeitsgruppe begrüßt diesen Vorschlag, da das HoT MiTTendriN gerade im Bereich der Kinderarbeit eine wichtige Funktion innehat. Die Anbindung an die Schule war für die SPD ein wichtiges Kriterium schon beim Umzug des Jugendzentrums von Westende in den Kernbereich Kirchendes.
Den Wünschen der befragten Jugendlichen entsprechend soll die Jugendarbeit zukünftig im Innenstadtbereich konzentriert werden. Mit dem Angebot von Trendsportarten und der Einrichtung eines Jugendcafés orientiert man sich an den Bedürfnissen der Jugendlichen. Zudem spielt der Wunsch dieser Altersgruppe, unter sich zu sein und sich von den Kindern abzugrenzen, eine wichtige Rolle.
Kritisch sieht der Arbeitskreis jedoch den Vorschlag der Verwaltung, hierfür Räumlichkeiten im Schulzentrum zu nutzen. Für die Jugendlichen sei es wichtig, Schule und Freizeit auch räumlich zu trennen. Hier sollte ein Standort am Bleichstein in der Nähe der Sportangebote gefunden werden.
Ein besonderes Augenmerk sollte noch auf das Angebot für die 11- 14-Jährigen gelegt werden, die einerseits bei den Jugendlichen noch nicht recht erwünscht sind, die andererseits sich bei den Kindern auch nicht mehr wohl fühlen. Spezielle Angebote für diese Altersgruppe - möglicherweise an unterschiedlichen Standorten – sind dringend erforderlich, so die SPD.
Diese konzeptionellen Überlegungen müssen nun ergänzt werden durch Raumvorgaben sowie den personellen Bedarf und den daraus resultierenden Kostenberechnungen. Insgesamt begrüßt die Arbeitsgruppe die Vorschläge der Verwaltung, die auch vom Unterausschuss Jugendhilfeplanung sowie vom runden Tisch positiv aufgenommen wurden. Die SPD - Mitglieder betonen jedoch, dass es sich hier um ein Gesamtpaket handelt, das nur bei Umsetzung aller Maßnahmen einen Sinn macht.
Aufruf zur Mahnwache
Liebe Herdeckerinnen, liebe Herdecker,mit großer Bestürzung und Trauer verfolgen sicher wir alle die schrecklichen Nachrichten aus Japan. Unser tiefes Mitgefühl gilt den Opfern und ihren Angehörigen und Freunden, den Verletzten und allen
anderen Geschädigten.
Die dramatischen Ereignisse führen uns allen aber auch wieder einmal schmerzhaft vor Augen: Atomkraft ist nicht beherrschbar und nicht verantwortbar. Aus dem vermeintlich verschwindend geringen sog. "Restrisiko" ist schon viel zu oft der reale Ernstfall geworden mit tödlichen Folgen für Menschen und Natur.
Die Bundesregierung will nun vor dem Eindruck der Katastrophe die Sicherheit der deutschen Atomkraftwerke neu überprüfen lassen und die beschlossene Laufzeitverlängerung für die deutschen Atomkraftwerke für drei Monate aussetzen und einige alte Atomkraftwerke erst einmal abschalten.
Das reicht nicht! Es müssen nun schnell tatsächliche Konsequenzen gezogen werden und kurzfristig Reaktoren endgültig stillgelegt werden. Die Laufzeitverlängerung muss schnellstens zurückgenommen werden.
Jetzt haben wir die Chance, dies auch durchzusetzen!
Um unser Mitgefühl für die Menschen in Japan zu zeigen und auch um der berechtigten Forderung nach dem schnellen Ausstieg Nachdruck zu verleihen, findet am Samstag, dem 19. März 2011 um 11:00 Uhr eine Mahnwache in der Herdecke Fußgängerzone zwischen Rossmann und Dresdner Bank) statt.
Wir bitten Sie herzlich um Beteiligung und Unterstützung bei der Mobilisierung.
Mit betroffenen und entschlossenen Grüßen
SPD Herdecke
Bündnis90/Die Grünen Herdecke
Die Linke Herdecke
Haushaltsrede für die SPD Fraktion 2011
Nachstehend die Haushaltsrede von Nadja Büteführ für die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Herdecke, 03.03.2011Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,
sehr geehrte Damen und Herren,
spätestens im Jahr 2009, als das kalkulierte Defizit 4,3 Mio. Euro erreichte, wurde klar, dass auf Herdecke schwierige Jahre zukommen würden. Doch mit dem Durchschlagen der Finanzkrise auf den städtischen Haushalt, was 2010 zu einem Defizit von fast 8 Mio. führte, wurde es erforderlich, alle städtischen Leistungen auf den Prüfstand zu stellen.
Dem wollte sich auch die SPD-Fraktion nicht verschließen. Die Art und Weise jedoch, wie die Jamaika-Koalition das Problem anging, stieß bei uns und vor allem bei den Betroffenen auf Widerstand. Ohne diese zu beteiligen, ohne die gesetzlich vorgeschriebene Beteiligung des Jugendhilfeausschusses wurden „Grundsatzbeschlüsse“ gefasst, deren finanzielle Auswirkungen bislang nicht exakt beziffert werden können.
Andere schmerzhafte Konsolidierungsmaßnahmen wurden von uns mitgetragen:
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Westfalia: Öffentliche Versammlung der SPD Herdecke
Uli Schwellenberg, Vorsitzender der SPD Herdecke, betonte im Vereinsheim des TSV vor 75 Besuchern, dass die SPD gemeinsam mit ihrem ehemaligen Bürgermeister Hans-Werner Koch über viele Jahre das Projekt „Neues Stadtquartier“ vorangetrieben hat und auch weiterhin positiv bei der Entwicklung des Projekts Westfalia mitwirken möchte. Die Versammlung dient dazu, mit den Bürgerinnen, Bürgern und den Parteimitgliedern eine aktuelle Zwischenbilanz zu ziehen. Er bedauerte es sehr, dass Bürgermeisterin und Investor es abgelehnt haben, an der Veranstaltung teilzunehmen.Zunächst stellte der Vorsitzende des Planungsausschusses, Karel Goth, die durch den Investor geplante Bebauung vor. Peter Schlusnus (Umweltausschuss-Vorsitzender) erläuterte den bisherigen Zeitablauf sowie die weiteren Verfahrensschritte des Planverfahrens. In der anschließenden Diskussion äußerten die anwesenden Bürgerinnen und Bürger die Befürchtung, dass die weitere Entwicklung des Projekts ohne eine angemessene Bürgerbeteiligung zu einem übereilten Ende gebracht wird.
Die Werbegemeinschaft Pro Herdecke, vertreten durch die Herren Flamme und Hillebrand, stellte den konkreten Besatz des Einkaufszentrums sowie die Anbindung an das Stadtzentrum in den Mittelpunkt ihrer Ausführungen. Dabei unterstrichen sie, dass das neue Angebot nicht in Konkurrenz zum Bestehenden treten darf, sondern sich in Art oder Preisklasse von diesem unterscheiden muss. Eine solche Ergänzung allerdings ist notwendig und daher wünschenswert. Pro Herdecke geht von 3500 verbleibenden m² Einzelhandelsfläche aus und bewertet dies als angemessen. Allgemein kann sich laut Flamme bei richtiger Beteiligung und Einflussnahme ein solches Projekt positiv auf die Herdecker Wirtschaft auswirken. Ein endgültiges Votum zu dem Projekt wird die Werbegemeinschaft erst nach Bekanntgabe des Besatzes abgeben. Ergänzend dazu betonte Hillebrand, dass die Gefahren für den Herdecker Einzelhandel, die durch das neue Einkaufszentrum entstehen können, gesehen werden und durch eine größtmögliche Mitarbeit eliminiert werden sollen.
Anschließend stellten Frank Boberg und Peter Hamann (Aktion Westfalia) die Aktion und deren Einwände gegen die geplante Bebauung in einer Präsentationen vor. Stark kritisiert wurde die Veränderung des Stadtbildes durch die geplanten Bauten. So seien die Ruhr sowie die dazu gehöhrende Aue als Überschwemmungsgebiet, der Viadukt und das Ardeygebirge bei der geplanten Gebäudehöhe nicht mehr in einem angemessenen Maße in das Stadtbild eingebunden. Außerdem wurde festgestellt, dass die Bebauung nach dem jetzigen Plan das Erreichen der Ruhr erschwere. Kritisch wurden außerdem Methodik und damit Ergebnisse des Einzelhandelsgutachten gesehen. Die anschließende Diskussion unterstützte viele Kritikpunkte der Aktion Westfalia.
Nadja Büteführ, Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion, stellte abschließend die Haltung der Fraktion dar. Bereits Ende 2009, als abzusehen war, dass sich kein Investor für die Umsetzung des Masterplans finden würde, forderte die Fraktion die Verwaltung auf, die veränderten Bedingungen zur Kenntnis zu nehmen und darauf mit einem neuen Gesamtkonzept zu reagieren. Nachdem dieser Antrag von Jamaika abgelehnt wurde, orientiert sich nun die Bauleitplanung an den Interessen eines Investors. Kritisch sieht die Fraktion die Zahl der Parkplätze, deren Gesamtfläche die des Mühlencenters übersteigt. Auch die Anbindung der Altstadt an die Ruhr und die Ausdehnung der Bebauung in die Ruhraue hinein bis auf Höhe des Kanuclubs findet nicht die Zustimmung der SPD-Fraktion. Sie plädiert ferner für die Reduzierung um eine Geschosshöhe und sorgt sich wegen der geringen Zahl von Wohnungen um die soziale Kontrolle des Geländes nach Ladenschluss. Die geplante Seniorenresidenz ist einem Pflegeheim mit 80 Plätzen gewichen, für die es mittelfristig keinen zusätzlichen Bedarf gibt. Eine so konzipierte Einrichtung kann deshalb zu einer Konkurrenz für den GVS werden, der in besonderer Beziehung zur Stadt steht. Und auch die vorgestellte Bauweise des Heims ist für die SPD an dieser exponierten Örtlichkeit inakzeptabel.
Die Fraktionsvorsitzende forderte am Ende ihres Beitrages eine verstärkte Einbindung der Bürger im weiteren Verfahren und eine kritische Auseinandersetzung in der Sache ohne Diffamierung Andersdenkender. Auf dem nächsten Stadtverbandstag, so ergänzte Schwellenberg nach der abschließenden Diskussion, wird sich die Herdecker SPD unter Einbeziehung der Ergebnisse dieser Veranstaltung zum Kräling-Projekt positionieren.
Zwei Supersitzungen zum Bebauungsplan Westfalia – Nicht mit uns
Die Bürgermeisterin zeigt immer deutlicher, wie sie es mit der von ihr immer wieder betonten Transparenz hält. Aktive Mitglieder der Politik in Herdecke, die Vorsitzenden und Mitglieder der Ausschüsse Bauen-Planen und Umwelt-Klima-Verkehr, erfahren die sie betreffenden wichtigen Dinge aus der Presse, in diesem Fall die beabsichtigte Zusammenlegung von Sitzungsterminen der beiden Ausschüsse.Jamaika hat zu Beginn der Legislaturperiode noch teure zusätzliche Ausschüsse eingerichtet, angeblich auch um die Beteiligung der Bürger an den Entscheidungen in dieser Stadt zu verbessern. Entscheidungen sollten so noch gründlicher diskutiert werden können. Was ist von diesem Versprechen geblieben? Nichts. Nun sollen Ausschusssitzungen unter Zeitdruck zusammengelegt werden, um den vom Rathaus ersonnenen Zeitplan für den Investor einzuhalten. Die Sachkunde der Mitglieder beider Ausschüsse ist nicht gefragt. Die Ausschussvorsitzenden (beide Mitglieder der SPD-Fraktion!) sollen in einer gemeinsamen Sitzung mit dem Rat ausgebootet werden. Die Politik wird gezwungen, im Schnellverfahren eine generationenübergreifende Baumaßnahme an der Ruhr ohne breite Diskussion durchzuwinken.
Nichts spricht gegen die Einberufung von Sondersitzungen der einzelnen Ausschüsse, um diesen ehrgeizigen Zeitplan zu erfüllen. Doch die jetzt angedachte Vorgehensweise der Bürgermeisterin steht im krassen Gegensatz zu ihren Wahlkampfversprechungen, die umfangreiche Bürgerbeteiligung in den Mittelpunkt der Stadtentwicklung zu stellen. Eine Informationsveranstaltung zur Entwicklung des Westfalia-Geländes im Juni des vergangenen Jahres durch den zukünftigen Investor ersetzt noch keine Bürgerbeteiligung und ausreichende Diskussion in den politischen Gremien. Das ist keine bürgernahe Politik. Hier soll ein Projekt, wie ein führender Politiker der Jamaika-Fraktion einmal sagte, „durchgezogen werden“.
Öffentliche Versammlung des Stadtverbandes der SPD Herdecke
Bevor die Bauleitplanung für den zweiten Bauabschnitt des Westfaliageländes in die entscheidende Phase eintritt, will der Stadtverband der SPD Herdecke mit seinen Mitgliedern und der Öffentlichkeit eine aktuelle Zwischenbilanz ziehen.Dazu sollten ursprünglich in einer Bürgerversammlung zum Thema „Westfalia – Projektstand und weiterer Planungsverlauf“ Befürworter und Kritiker des Projekts gehört werden. Um Informationen aus erster Hand zu bekommen, wurde dazu die Bürgermeisterin, Frau Dr. Strauss-Köster oder eine fachliche Vertretung eingeladen sowie der Investor, Herr Rudolf Kräling, die Werbegemeinschaft Pro Herdecke und die Aktion Westfalia. Die Bürgermeisterin hat nach mehrmaligen Hin und Her abgelehnt teilzunehmen bzw. eine fachliche Vertretung zu schicken. Ihre Begründung war, dass es seit der Veranstaltung am 1. Juni 2010 nichts Neues zu berichten gibt. Herr Kräling lehnte eine Teilnahme ebenfalls ab.
Und so verweigern sich leider wichtige Protagonisten. Wo bleibt die von der Bürgermeisterin gepredigte Transparenz? Warum scheuen sie und auch der Investor die öffentliche Auseinandersetzung in einer Bürgerversammlung? Die SPD reagiert darauf mit Unverständnis und Empörung. Für sie ist Bürgerbeteiligung mehr als eine Bürgerinformation, nämlich die kontinuierliche, konstruktive und kritische Auseinandersetzung mit wichtigen Projekten.
Die SPD Herdecke hat mit ihrem Bürgermeister Hans-Werner Koch über viele Jahre das Projekt „Neues Stadtquartier“ vorangetrieben. Und sie möchte bei der Entwicklung des Projekts gern weiterhin positiv mitwirken und auch die Bürgerinnen und Bürger in die weitere Planung einbinden. Aus diesem Grund wird die SPD nun am Donnerstag, 10. Februar 2011, um 19 Uhr im Turnerheim des TSV Herdecke, Hengsteyseestraße 36, erneut einen öffentlichen Stadtverbandstag abhalten. Ihre Teilnahme zugesagt haben erfreulicherweise die Vertreter der Einzelhändler und Unternehmer (Pro Herdecke) und der Aktion Westfalia.
Die Beiträge des Stadtverbandstages werden anschließend durch die im letzten Jahr gegründete Arbeitsgruppe Westfalia aufgearbeitet sodass das Ergebnis dann in der nächsten Stadtverbandsversammlung diskutiert und verabschiedet werden kann.

